Läuft Ihr Betrieb, wenn Sie nicht da sind?

Nicht drei Tage. Drei Monate.

Wenn Sie bei dieser Frage kurz zögern, ist das kein schlechtes Zeichen — es ist der Normalfall. In den meisten Betrieben steckt der Gesamtstatus in genau einem Kopf. Solange dieser Kopf da ist, fällt das nicht auf.

Ich finde heraus, was in Ihrem Kopf steckt, und schreibe es auf.

Thomas Wehner · Freiberuflicher CTO & Prozessarchitekt

Woran Sie es erkennen

Sie brauchen keine Analyse, um zu merken, dass etwas nicht stimmt. Meistens reicht eines dieser Zeichen:

Wie ich das feststelle

Sie müssen mir nicht sagen, wo es klemmt. Ich sehe mir an, was in Ihrem Betrieb womit zusammenhängt — und prüfe jede dieser Verbindungen einzeln.

Auf dem Papier
Klare Wege. Jeder weiß, was er tut.
Tatsächlich
Fast alles läuft über eine Person.
Geprüft
Hier hält es nicht. Und hier widerspricht sich etwas.
hält hält nicht überkreuzt widerspricht sich

Ich frage nicht, wer schuld ist. Ich prüfe, welche Verbindung nicht hält, welche zwei sich überkreuzen und welche sich widersprechen. Damit steht am ersten Tag fest, wo das Problem liegt — nicht bei wem, sondern in welcher Verbindung. Alles danach ist Arbeit an dieser Stelle.

Was Sie bekommen

Kein Gutachten. Ein Arbeitsdokument, mit dem Sie weiterarbeiten können.

Das Übergabedossier

Prozesslandkarte — welche Abläufe es tatsächlich gibt. Nicht laut Organigramm, sondern laut Betrieb.

Kopf-Register — namentlich: welches Wissen, welche Entscheidung, welcher Kontakt hängt an genau einer Person. Mit Einschätzung, wie kritisch das ist. Das ist der Kern, und es ist unangenehm zu lesen. Deshalb steht es nirgendwo sonst.

Entscheidungsregister — welche Entscheidungen fallen wo, von wem, nach welcher Regel. Bei einer Übergabe die entscheidende Frage: Was darf der Nachfolger, und was landet heute noch auf Ihrem Schreibtisch?

Ausfallliste — was bricht, wenn eine bestimmte Person morgen nicht da ist. Sortiert danach, wie schnell: sofort, in einer Woche, in einem Monat.

Maßnahmenplan — in welcher Reihenfolge man die Abhängigkeiten auflöst, mit Aufwand. Ohne Schönfärberei.

Und es bleibt aktuell

Das Dossier ist kein Dokument, das nach drei Monaten falsch ist. Es entsteht aus einer strukturierten Grundlage: jede Aussage hat eine Herkunft, Annahmen sind von Belegen getrennt, und wenn sich etwas ändert, wird das Dossier neu erzeugt statt umgeschrieben. Sie bekommen beides — das Dokument und die Grundlage, aus der es entsteht.

Für Ihren Steuerberater, Ihre Bank oder einen Käufer heißt das: Jede Angabe ist nachvollziehbar bis zu ihrer Quelle.

Wie es abläuft

01

Erstgespräch

Kostenlos · etwa eine Stunde · bei Ihnen

Wir gehen durch den Betrieb und ich stelle drei Fragen. Danach sage ich Ihnen, was mir aufgefallen ist, und ob sich ein weiterer Schritt lohnt. Wenn nicht, sage ich das auch.

Hier kann Schluss sein.

02

Lagebild

3.000 EUR netto · Festpreis

Zwei Tage bei Ihnen im Betrieb, ein Tag Auswertung. Sie bekommen ein einseitiges, ehrliches Lagebild Ihres Ablaufs und die erste Fassung des Kopf-Registers. Dazu meine Empfehlung, ob das vollständige Dossier nötig ist — oder ob das Lagebild reicht.

Förderfähig

Diese Beratung fällt unter das BAFA-Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“. Für Bestandsunternehmen werden in Bayern 50 Prozent bezuschusst — Sie tragen dann effektiv 1.500 EUR. Bei Unternehmen in Schwierigkeiten sind es bis zu 90 Prozent. Der Antrag muss vor Beratungsbeginn gestellt werden; ich sage Ihnen, wie das geht.

Hier kann Schluss sein.

03

Übergabedossier

Das vollständige Dossier, gemeinsam mit Ihnen und Ihren Leuten erarbeitet. Umfang und Preis richten sich nach dem, was das Lagebild zeigt — Sie entscheiden das mit vollständiger Information, nicht vorher.

04

Umsetzung

Wenn sich zeigt, dass eine Abhängigkeit nur mit Software auflösbar ist, baue ich sie. Das ist kein Automatismus und kein Ziel der Schritte davor.

Was ich nicht mache

Ich halte es für redlicher, das vorab zu sagen:

Ich mache genau das, was gebraucht wird, bevor die Konzepte der anderen greifen — und höre da auf, wo deren Arbeit anfängt.

Wer ich bin

Ich habe 20 Jahre lang Projekte übernommen, die am Kippen waren.

Pharma, Industrie, öffentliche Auftraggeber — in Deutschland, den USA und Singapur. Als Interim-Manager, als freiberuflicher CTO, als Mitgründer einer internationalen Boutique mit 65 Mitarbeitern.

Was mich jedes Mal überrascht hat: Das Muster war identisch. Nicht falsch priorisiert. Nicht schlecht besetzt. Strukturell blind für etwas, das schon lange passiert war.

Vertrauen bröckelt — zunächst unsichtbar. Entscheidungen werden aufgeschoben, weil die Datenlage „noch nicht klar“ ist. Die Unklarheit wächst, weil niemand mehr offen spricht. Irgendwann ist das Projekt nicht mehr zu retten.

Ich habe dieses Muster so oft gesehen, dass ich es früh erkenne. Und ich habe ein System gebaut, das es formal macht: sichtbar, messbar, steuerbar. Es läuft lokal — Ihre Daten verlassen Ihr Unternehmen nicht.

Sie müssen mir nicht sagen, wo Ihr Problem liegt. Das finde ich selbst heraus, und meistens schnell.

Thomas Wehner

Weiteres

Neben der Prozessberatung arbeite ich in zwei weiteren Feldern. Sprechen Sie mich an, wenn eines davon passt.

Unternehmensberatung — Businesspläne, Maßnahmen, Risikobewertung. Zuletzt unter anderem ein Businessplan zur Vorlage bei einer fachkundigen Stelle. Auch hier gilt: die Zahlen entstehen aus einer geprüften Grundlage, nicht aus einer Vorlage.

Individuelle Softwareentwicklung — maßgeschneiderte Lösungen für ein Problem, das vorher benannt wurde. Durchgängig KI-gestützt, was den Weg von der Idee zur laufenden Anwendung erheblich verkürzt.

Kontakt

Ein Anruf oder eine Mail genügt. Ich melde mich am selben oder am nächsten Werktag.

Thomas Wehner

+49 157 38416143

thomas.wehner@me.com

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